Das Wichtigste auf einen Blick

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Was bedeutet "Gemeinschaftsschule"?Den Kern einer Gemeinschaftsschule bildet die Sekundarstufe I. SchülerInnen aller Schularten (Förderschule bis Gymnasium) lernen gemeinsam im Klassenverband, in der Freiarbeit und bei Projekten auf unterschiedlichen Niveaustufen. Gemeinschaftsschulen sind immer Ganztagesschulen, deren Schulbezirk aufgehoben ist.
Was bewirkt die Gemeinschaftsschule?  
  • Durch drei Niveaustufen, individuelle Lernformen und -themen und Talentfächer werden wir der Unterschiedlichkeit der SchülerInnen gerecht
  • Die SchülerInnen lernen miteinander und voneinander und entwickeln dadurch wichtige soziale Kompetenzen
  • Jede/r SchülerIn lernt selbstverantwortlich individuell oder in variablen Gruppen
  • Nicht Notenziffern beurteilen ein Endprodukt, sondern es entsteht eine differenzierte Beurteilung durch Beschreibung des Lernprozesses
 
Welche Fächer gibt es in der Gemeinschaftsschule?    
  • Die Kernfächer D, M, E
  • Die Sprachen Englisch ab Kl. 5, Französisch (wählbar ab Kl. 6), Spanisch (wählbar ab Kl. 8)
  • Religion, Geschichte, Geografie, Bio, Musik, Sport, Kunst, Naturphänomene und Technik (in Kl. 5+6)
  • Das Talentfach Musik, Sport oder Kunst ab Kl. 6
  • AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales), wählbar ab Kl. 6
  • Ab Kl. 7 Gemeinschaftskunde, Wirschafts- und Studienorientierung, Physik, Biologie, Eigenes Vorhaben (Def. s. letzte Frage)
  • Ab Kl. 8 Profilfach entsprechend der gymnasialen Profilfächer (NWT, Spanisch, Musik)
Welchen Abschluss kann man machen? 
  • Hauptschulabschluss in Klasse 9
  • Realschulabschluss in Klasse 10
  • Abitur (in unserem Fall in Kooperation mit dem JGG)
Was ist ein Lernbüro?Alle SchülerInnen gestalten ihren Arbeitsplatz individuell: mit Unterrichtsmaterialien, Büchern, Fotos - ganz ähnlich einem Büro.
Was sind Kompetenzraster?Kompetenzraster sind Arbeitspläne des Kultusministerium für die Kernfächer Deutsch, Mathe und Englisch. Sie sind entsprechend dem Bildungsplan als Kompetenzen formuliert ("Ich kann Informationen aus einem Text entnehmen."). Die SchülerInnen können anhand einer Lernwegeliste wählen, an welcher Aufgabe und auf welcher Niveaustufe sie arbeiten und die jeweilige Kompetenz erwerben möchten. Kompetenzraster des Kultusministerium
Wie funktionieren Lernwegelisten?Lernwegelisten sind Aufgabenblätter in Tabellenform. Sie beinhalten Übungen auf unterschiedlichem Schwierigkeitsniveau zu den einzelnen Feldern der Kompetenzraster. Beispiel für eine LWL 
Gibt es in allen Fächern Kompetenzraster und Lernwegelisten? Nein. In den Nebenfächern wird projektartig gearbeitet. Fach- und KlassenlehrerInnen bilden Teams, die gemeinsam die SchülerInnen beim Projekt unterstützen.
Was bedeutet Coaching?Jede/r Schüler/in wird von einem Lerncoach (meist der Klassenlehrer) betreut. Der Lerncoach berät die SchülerInnen einmal in der Woche bei Fragen im Zusammenhang mit der individuellen Lernentwicklung und dem Lernen. Dazu gehören auch überfachliche Kompetenzen. Dabei wird über die vergangene Woche reflektiert und ein neues (Lern)ziel gesetzt. Coaching an der KST
Wie werden Noten gemacht? In einer Gemeinschaftsschule müssen keine Noten gegeben werden. Der Leistungsstand des Kindes kann aber in eine Note "übersetzt" werden. In jedem Fall gibt es differenzierende Beurteilungen über den individuellen Entwicklungs- und Leistungsstand der SchülerInnen. In den Abschlussklassen sind Noten obligatorisch. Beispiel Kompetenzprofil Kernfächer und Kompetenzprofil überfachlich 
Können die SchülerInnen Themen frei wählen? Was ist "Eigenes Vorhaben"?Ja. Dreimal im Jahr werden Neigungsgruppen und Workshops gewählt. In den Talentfächern können die SchülerInnen wählen, ob sie ihren Schwerpunkt auf Musik, Sport oder Kunst legen. Beim "Eigenen Vorhaben" in Klasse 7 erarbeiten die SchülerInnen mithilfe eines Mentors ein von Ihnen gewähltes Thema theoretisch und praktisch. 

 

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