Unterstützung für eine gute Sache leisten

"Ich freue mich, an der Kerschensteinerschule zu arbeiten, weil es mir besonders Spaß macht, Kinder aus verschiedenen Kulturen zu unterrichten." A. Schnaus

Die Initiative „Wir reden mit! Für ein besseres Zusammenleben an der Schule" ist ein Projekt, das Sprachförderung durch Improvisationsspiel betreibt.

Geschichte
2006 hatte die Projektwoche der Schule das Thema „Wir entdecken Mannheim“, in dessen Rahmen die Theaterpädagogin Isabel Mössner und die damalige Konrektorin Christine Senger das Projekt „Theater in Mannheim“ anboten. Die Schülerinnen und Schüler sollten sowohl die Möglichkeit bekommen, eine Theatervorstellung zu besuchen und eine Führung im Nationaltheater Mannheim zu erleben als auch selbst in einem Workshop zu SchauspielerInnen zu werden. Durch Improvisations- und Requisitenspiele entstanden dabei kleine Szenen, an denen wie im richtigen Theater gearbeitet und geprobt wurde. Im Laufe dieser Proben wurde deutlich, dass gerade Kinder, die aus einem anderen Sprachraum stammten (in der Mehrheit aus dem türkischen Sprachraum), von diesem Umgang mit Sprache und Texten profitieren. Beim Theaterspiel lag die Konzentration und Energie ganz auf dem Spiel, auf dem Umgang mit Kostüm und Requisite und dem Erfinden einer Geschichte, so dass Verbesserungen im Satzbau und Ausdruck scheinbar nebensächlich geschahen. Diese Erfolge wollten wir unbedingt verstetigen und haben das dank der Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung nun schon seit einigen Jahren geschafft: Wir bewarben uns bei der Ausschreibung und wurden ausgewählt.

Zielsetzung
Beim spielerischen Vortragen eigener Geschichten steht die Freude am Spiel und dem Erzählen im Vordergrund, die Lust am Sprechen tritt hinter die Angst, einen Fehler zu machen, zurück. Die ästhetische Kraft des Theaterspiels ermöglicht ganzheitliches Lernen, in dem Sprache nicht nur gelernt, sondern sinnlich erfahr- und erlebbar gemacht werden kann.

Link zur Robert-Bosch-Stiftung